Um gleich mal das Wesentliche vorweg zu nehmen,
es fing an, wie es aufhörte...
Bei meiner der Anreise am Sonntag (eigentlich noch vor dem Aufstehen) zeigte sich die Lausitz im prachtvollem weiß. Das hatte natürlich keinesfalls etwas gutes zu bedeuten. Ohne Aussicht auf Besserung ging es dann gegen 11 Uhr bei Regen und 4°C auf die Piste zum ersten Training.
Der erste Boxenstopp zum Fahrertausch nach ca. 5 Runden stellte sich als ziemlich fatal heraus. Bei Anlassen des Motors konnte man noch weit im Umkreis harte mechanische Geräusche warnehmen. Somit war das erste freie Training für Team 2 sofort beendet. Team 1 hingegen kämpfte weiter mit der brutalen Witterung. Unser Andy stellte sich jedoch einmal mehr als Experte im Umgang mit Petrus heraus. Dies stellte er auch im Zeittraining eindeutig mit Gesamtstartplatz 7 unter Beweis. Für Team 2 blieb nach einem verschraubten Nachmittag und nach nur 15 Minuten verbleibender Trainingszeit ein Startplatz im hinteren Mittelfeld.
Der Renntag (Montag) brachte eine unerwartete Wetterbesserung, so daß fast alle Teams die letzten Minuten vor dem Rennen mit Reifendiskussionen und Reifenwechseln verbrachten. Das Rennen konnte dann auf schon leicht abgetrockneter Piste gestartet werden.
Für Team 2 sollte es das bisher kürzeste Rennen in der DLM werden. Nach 7 schnellen Runden gabs einen satten Ventilabriß, das wars dann... OK vielleicht klappts ja bei Team 1..... auch negativ. Rennen zwar beendet jedoch mit ? Runden Rückstand und nur 2 oder 3 laufenden Zylindern. Das wars, ich muß zurück in die Werkstatt. Hockenheim wartet schon...
Ach so, nochmal herzlichen Glückwunsch nach Wolfsburg (#23) zum ersten erfolgreich beendeten DLM-Rennen.
Guido
#68